Zahnarztpraxis Güstrow
Dr. med. dent. Thomas Lawrenz
Gunnar Mey

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18273 Güstrow

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Gesundheitsnachrichten


Zahngesunde Ernährung von Anfang an

Dabei spielt der Mineralstoff Kalzium eine große Rolle. Kalzium ist in Milchprodukten wie Käse, Joghurt und natürlich Milch enthalten. Aber auch Gemüse wie Brokkoli, Fenchel und Grünkohl enthält Kalzium. Im Alter von ein bis drei Jahren reichen schon ein Glas Milch und eine Scheibe Käse pro Tag aus, um den Kalziumbedarf zu decken. Zucker ist schlecht für die Zähne. Das ist hinlänglich bekannt. Oft vergessen wird dabei, dass alle Arten von Zucker schädlich für die Zähne sind, also ganz gleich ob Haushaltszucker, Honig, Fruchtzucker oder Traubenzucker. Plaquebakterien im Mund wandeln den Zucker in Säure um. Diese Säure weicht den Zahnschmelz auf und löst Mineralien heraus. Dies führt auf Dauer zu Karies. Zuckerhaltige Lebensmittel sollten deshalb nur zu Hauptmahlzeiten genommen werden. Ein ständiges Zwischendurch ist nicht ratsam. Für Babies und Kleinkinder lauert die Gefahr noch woanders, nämlich in der Nuckelflasche. Ein permanentes Trinken aus solchen Flaschen oder Schnabeltassen ist problematisch. Denn das ständige Nuckeln an süßen und säurehaltigen Getränken lässt die so genannte Nuckelflaschenkaries entstehen. Dadurch werden gleich mehrere Zähne auf einmal zerstört. Oftmals befällt die Karies die oberen Schneidezähne. In vielen Fällen sind die Kariesschäden so stark, dass die Zähne komplett beseitigt werden müssen. Ein ständiges Trinken und Flaschennuckeln sollte vermieden werden bzw. bestenfalls gar nicht erst angefangen werden. „Eltern sollten die Trinkflasche aus dem Bett nehmen und nur mit Wasser oder ungesüßtem Tee befüllen“, empfiehlt Carsten Öztan von der Zahnklinik Berlin. Vorteilhaft ist zudem, ein frühes Angewöhnen aus einem Becher zu trinken, so dass die Nuckelflasche nicht mehr zum Einsatz kommen muss.

Gutes Kauen gut für Zahngesundheit

Neben einer zuckerfreien oder möglichst zuckergeringen Ernährung sind kauintensive Nahrungsmittel vorteilhaft. Denn Kauen erhöht den Speichelfluss im Mund. Speichel sorgt für die Reinigung der Zähne, Abwehr der Bakterien und bietet wichtige Mineralstoffe zur Reparatur angegriffener Zähne. Lebensmittel, bei denen intensiv gekaut werden muss, wie Möhren, Apfel oder Vollkornbrot sind deshalb sehr empfehlenswert. Trotz kauintensiven Speisen und wenig Zucker sollte auf Fluorid nicht verzichtet werden. Dieser Mineralstoff sorgt für eine Härtung des Zahnschmelzes, verhindert das Bakterienwachstum und unterstützt die Remineralisierung der Zähne. Zur ausreichenden Fluoridaufnahme reicht die Hinzugabe von fluoridiertem Speisesalz beim Kochen. Wenn der erste Zahn kommt, können Eltern zusätzlich fluoridierte Kinderzahnpasta verabreichen. Alle guten Tipps nutzen aber nichts, wenn die Eltern ihrer Vorbildfunktion nicht gerecht werden. Eine gesunde Ernährung der Eltern färbt auch auf die Kinder ab und schützt neben den Zähnen vor ernährungsbedingten Krankheiten wie Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes.

Quelle: Pressemitteilung WS, 02.07.2012

 

ÖKO-TEST Zahnzusatzversicherungen

Leistungsstarke Zahnzusatzversicherungen sind selten und nicht gerade billig. Dieses Resümee zieht das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST aus einer aktuellen Untersuchung von 56 Normaltarifen und 27 Kooperationsangeboten, die nur von den Versicherten bestimmter Krankenkassen abgeschlossen werden können.

Für die besten Angebote im Test müssen Frauen rund 30 Euro pro Monat aufbringen, während für Männer die Preise zwischen 25 und 30 Euro liegen. Allerdings sollten die Versicherten mit saftigen Beitragserhöhungen rechnen. Diese sind einerseits darin begründet, dass die Zahngesundheit teurer wird. Andererseits werden viele Tarife ohne Altersrückstellungen berechnet. Das macht sie zwar für jüngere Kunden günstig, doch steigen die Beiträge mit zunehmendem Alter überproportional.

Wer hofft, sich schon zu Beginn der Versicherung seine Zähne sanieren lassen zu können, wird enttäuscht sein. Die Leistungen sind in den Anfangsjahren gering. Die Versicherer übernehmen nur einen Teil der Rechnung. So liegt die durchschnittliche Übernahme der Kosten bei allen Tarifen im zweiten Jahr lediglich bei rund 27 Prozent, während im vierten Jahr fast 36 Prozent ausgezahlt werden.

Zudem bekommt nicht jeder eine Police. Durch eine Gesundheitsprüfung vorab suchen sich manche Versicherungen nur die gesunden Kunden heraus. Teuer kann es auch für Menschen mit Vorerkrankungen werden. Diese müssen mit höheren Beiträgen, Ausschlüssen oder Ablehnung rechnen. Das Fazit: Je früher und je gesünder eine Patient eine Zahnversicherung abschließt, desto höher ist die Chance, einen günstigen Tarif zu erhalten. Doch bis zur ersten Behandlung zahlt der Kunde dann oft jahrelang Prämien ein. Da wäre er oftmals besser gefahren, wenn er das Geld für den Zahnarzt einfach angespart hätte.

Das ÖKO-TEST-Magazin Juli 2012 gibt es seit dem 29. Juni 2012 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.

Quelle: Ökotest, 29.06.2012